Trollheimen – wandern unter Trollen
Prolog
Und noch ein Beitrag aus 2023!
Elli ist für knappe zwei Wochen in einem Ferienlager. Als Tim mich fragte ob wir währenddessen nicht zusammen was in Norwegen machen wollen brauchte er nicht viel Überredungskunst.
Nach anfänglich verschiedenen Überlegungen, was wir mit der Zeit anfangen, sind wir dann doch relativ bald darauf gekommen, mal wieder wandern zu gehen. Das stellt für Tim sicher auch eine gute Abwechslung nach der Radtour dar.
Die gewählte Route führt uns von Røv über Gjøra nach Kongsvoll. Dabei durchqueren wir die Nationalparks Trollheimen („Land der Trolle“) und Innerdalen („Inneres Tal“), welche zu den schönsten Regionen Norwegens zählen.
Die Route wird letztendlich 175km lang sein und 6 000 Höhenmeter überspannen. Wir kommen nach 7 Tagen durch Gjøra mit dem einzigen kleinen Supermarkt der Region. Hier füllen wir essen auf. Ansonsten kommen wir nur an wenig Zivilisation entlang.
Der Beitrag ist etwas länger, dafür ist es nur ein Beitrag für die gesamte Wanderung.
Genießt den Kurzurlaub und viel Spaß beim lesen und Bilder bestaunen 😉
Die Route
Paul ist nachts gelandet und ich habe ihn vom Bus abgeholt. Eigentlich haben wir vor den frühen Bus zu nehmen, doch wir erwischen nur gerade so mit Elektrorollereinsatz nach einem schnellen Einkauf den Nachmittagsbus. Für norwegische Preise ist der Bus sehr günstig. Er bringt uns unkompliziert in die Berge. Wir fahren ein Stückchen an der Radstrecke der letzten Tage vorbei und ich zeige und erzähle Paul wo wir schon überall waren. Es ist sehr angenehm ein bekanntes Gesicht zu sehen mit dem man diese Geschichten teilen kann.
Als wir in Røv aussteigen strahlt die Sonne und wir machen Mittagessen/benutzen Sonnencreme/packen unseren Einkauf weg. Ich zeige Paul unsere norwegischen Lieblingslebensmittel und er feiert braunen Käse und Bacon Ost genau wie ich. Leider hat Paul seine Jacke im Bus liegen gelassen. Es ist immernoch die original Jacke vom PCT und er ist ziemlich bedrückt. Die Sonne und ein paar steile Höhenmeter vertreiben diese Sorgen jedoch ziemlich schnell.


Es geht ziemlich den Berg hoch und wir ignorieren ein „Hier darfst du nicht durch, hier ist eine dicke Baustelle, geht weg, Lebensgefahr!“-Schild – zum Glück ist ja Sonntag, da ist hier sowieso niemand. Die Baustelle ist wohl hier um eine neue Schotterstraße den Berg hochzuziehen. Zwischendurch ist es wirklich sehr steil und wir sind beeindruckt, dass die Baumaschinen hier hoch kommen. Nach einiger Zeit kommen wir an einem kleinen See raus, hier biegen wir auf einen kleinen Trampelpfad ab, wir laufen um den See herum und genießen den Blick. Der Wanderweg ist sehr nett und klein. Wir kreuzen ein paar Bächlein und finden kurz vor dem Regen den perfekten Campspot. Auf einem kleinen Hügel, damit wir nicht wegschwimmen, mit einem atemberaubenden Blick. Nachts muss ich nochmal raus und bin vom norwegischen Sonnenuntergang und den Sternen beeindruckt.









Am nächsten Morgen gelingt uns ein tolles Zeitraffer Video mit dem Wolkenmeer. Da hat es sich schon gelohnt den Tripod mitzuschleppen. Wir essen einen Müsliriegel und gehen die halbe Stunde zum Gipfel des Bollen (809m). Dort machen wir Frühstück, tragen uns in das Gipfelbuch ein und genießen den atemberaubenden Blick. Wir fühlen uns beide an die breiten Täler der Sierra Nevada erinnert und freuen uns schon auf die nächsten Tage.



Ab hier wird es leider ein bisschen hässlich. Die Wege sind SEHR überwachsen. Wir schlagen uns durch hüfthohes Gestrüpp, schlagen nach Mücken, versinken im Morast und fragen uns, ob eine Wanderung in Norwegen wirklich so eine gute Idee war und ob wir genug zu essen dabei haben. In unserem abgelegenen Tal stehen ganz viele kleine Hyttas. Die meisten haben keinen Straßenzugang und wir überlegen, ob die wohl mit dem Hubschrauber eingeflogen wurden. Wir laufen an einer Hytter vorbei, wo ein Mann irgendeinen Kadaver verbrennt und uns verwundert anschaut. Wir haben keinen Bock mehr und beschließen den Rest des Tals auf der Schotterstraße zu laufen. Das ist zwar nicht so schön, aber wenigstens kommt man vorran.


Beim Laufen hören wir eine sehr gute Folge „This american life“ über ein Spukhaus und ich bin froh, dass es hell ist. Am Ende der Schotterstraße warnen uns zwei Locals vor dem vorhergesagten Gewitter und erklären uns, wie wir abseits der Standardwege auf den Gipfel klettern können. Nach einem Mittagessen machen wir uns auf den Aufstieg und gönnen uns Blaubeeren, die auf dem ganzen Hang wachsen. Sie sind sehr, sehr lecker und wir denken, die werden wohl überall hier so sein. Das ist leider ein Fehler, wir werden nicht mehr so gute Blaubeeren finden. Es tröpfelt ein bisschen, aber uns ist so warm vom Aufstieg, dass wir das einfach ignorieren.
Der blaubeerüberwucherte Birkenhang weicht wenig später karger Wegetation und wir balancieren über große Felsen. An einer Stelle rutsche ich ab und tue mir mein Schienbein weh. Da hab ich nochmal Glück im Unglück gehabt, ein Kratzer und ein blauer Fleck ist alles was mir bleibt – hätte ich mir bei der Aktion auch brechen können. Ich nehme mir vor, besser aufzupassen. Wir machen eine kleine Pause und beobachten besorgt die dicke Gewitterwolke vor uns. Hilft ja nichts, wir müssen runter von dem Sattel. Deshalb laufen wir schnell weiter und bauen eine halbe Stunde später in Wind, Regen und Gewitter unser Zelt im Schatten des Berges auf. Ich hoffe die Blitze finden den Gipfel viel spannender als unser kleines Zelt. Wir machen uns eine Kleinigkeit zu essen, spielen ein Kartenspiel und zählen die Sekunden zwischen Blitz und Donner. Gewitter in den Bergen ist schon ganz schön gruselig. Es schüttet wirklich sehr und ich bin froh, dass wir uns auf das Zelt verlassen können.













Um 20 Uhr beschließen wir uns nochmal auf die Beine zu machen, skandinavischer Sommer machts möglich! Durch den Regen müssen wir ein paar Umwege machen und vormals kleine Bäche hochwandern bis wir sie durchqueren können. Wir bewundern einen wunderschönen Sonnenuntergang und wandern noch bis Mitternacht (wir brauchen nur eine halbe Stunde die Stirntaschenlampe), weil vorher nur Morast ist und wir keine gute Stelle für unser Zelt finden. Wir zelten und kochen neben der Trollheimshytta (einer bewirteten Berghütte vom DNT, dem Norwegischen Alpenverein). Der Tag war sehr lang. Wir nehmen uns vor, morgen einen Entspannten zu machen und ein bisschen auszusschlafen.








Am nächsten Mittag, als wir aus dem Zelt kriechen sind alle Gipfel in den Wolken und wir beschließen im Tal zu laufen und einen kurzen Tag zu machen. Ein bisschen nervig sind die Wolken aber schon, weil ich die tollen Bilder aus dem Internet noch vor Augen habe. Beim Frühstück treffen wir zwei schwedische Wanderer. Einer von beiden hat Altras an und weiß gar nicht wie wichtig diese Schuhe auf den amerikanischen Weitwanderwegen sind. Sie erzählen uns begeistert von dem Triangle Weg, den ich auch benutzt hatte um die nächsten Tage zu planen. Da können wir uns also schon auf was freuen.
Paul geht nochmal auf Klo und dann geht es los. Wir laufen durch ein nettes, grünes Tal, der Regen von gestern hat den Fluss schon ein bisschen anschwellen lassen und der Weg steht ein bisschen unter Wasser. Ich höre eine Folge „Methodisch inkorrekt!“. Wir sind beide noch ziemlich schlapp von gestern und so beschließen wir am späten Nachmittag Schluss für heute zu machen. Wir bauen das Zelt unter einem kleinen Baum auf, beobachten die Schafe und eine Möwe, die ihren Teich gegen die Wolligen verteidigt. Dann setzen wir uns neben eine Scheune und spielen Cabo mit unserem normalen Kartenspiel. Da muss man ein paar Verrenkungen im Gehirn machen, aber es macht Spaß. Nach einem Abendessen geht es früh ins Bett.





Der nächste Tag fängt an, wie der letzte aufgehört hat. Wir laufen das Tal weiter, bis wir am Ende an der Jøldalshytta ankommen. Dort suchen wir das stille Örtchen auf und essen eine Kleinigkeit. Dann biegen wir ins Nachbartal ab. Das ist viel steiniger und breiter. Wir merken, dass wir jetzt auf dem Triangle Weg sind, weil uns kleine Wandergruppen entgegen kommen. Überall um uns herum sind Gewitter und es schüttet wie aus Eimern, aber bei uns ist alles entspannt. Wir haben echt Glück und bekommen keinen Tropfen ab. Erst als wir unser Zelt auf einem Zeltplatz mit schönem Blick aufbauen bekommen wir ein paar Tropfen ab. Beim Abendessen bemerken wir, dass unser Gas ein bisschen eng werden könnte. Ich hatte die Kartusche in Trondheim nicht getauscht und jetzt haben wir den Salat.






Am nächsten Morgen gehen wir durch ein schönes Birkenwäldchen runter zum See Gjevillvatnet. An der Gjevilvasshytta frage ich nach Gas und bekomme tatsächlich eine große Gaskartusche geschenkt. Leider ist es eine Stechkartusche und wir brauchen Schraubkartuschen. Wegen des kleinen Gasvorrats beschließen wir unsere Tour ein bisschen anzupassen und auf möglichst direktem Wege zum nächsten Supermarkt zu laufen. Wir gehen deshalb am See entlang, statt über die Gipfel im Hinterland zu laufen. Das Wetter ist super, und so machen wir eine Schlafsack-trocknen-und-Blaubeeren-sammeln-Pause. Die Daunenschlafsäcke freuen sich über die Sonne und werden wieder richtig schön fluffig (die feuchte Luft der letzten Tage hatte schon Spuren hinterlassen). Der ganze Hang ist voller Blaubeeren und wir gönnen uns eine Ladung Sonnencreme. Der Weg am See entlang ist echt traumhaft, doch wir können schon die Wolken sehen, die langsam zuziehen und hoffen auch heute ohne große Regenfälle davonzukommen.
Am Ende des Sees ist eine Selbstversorgerhütte des DNT. Man kann für einen Euro oderso einen DNT Schlüssel kaufen und kommt damit in die Hütten rein. Es gibt sogar eine App, mit der man problemlos die Übernachtung bezahlen kann. Ein anderer Wanderer ist auch da und erzählt, dass er eigentlich noch auf einen Gipfel wollte, sich aber nicht traut, weil er Angst vor Gewittern hat. Wir essen einen Wrap mit Schokocreme. Dann bekommen wir uns ein bisschen in die Haare, weil mein Hörbuch gerade an einem Tiefpunkt angekommen ist, ich unterzuckert bin und deshalb schlechte Laune habe.
Als wir weiter laufen genießen wir noch ein letztes Mal den Blick auf den See und laufen dann durch nette Birkenwäldchen ins Nachbartal. Dieser Abschnitt ist an sich ziemlich unspektakulär, aber für mich eine der schönsten Ecken der Tour. Ich habe das Gefühl durch ein Stückchen unberührte Natur zu laufen – überall ist es grün und lebendig. Das „Dorf“ im Nachbartal besteht aus zwei Bauernhöfen und einem Hotel. Wir finden einen sehr schönen Zeltplatz mit Blick auf den See. Leider teilen sich eine Menge Ameisen den Platz mit uns. Die finden es nicht so cool, dass wir da zelten und beißen uns. Das ist echt nervig aber ich hab auch wirklich Verständins.












Heute wird ein toller Tag. Es geht in die Wildnis. Wir laufen bergauf, es wird immer steiler und gerölliger. Wir machen ein zweites Frühstück bevor der Regen kommt. Dann gehen wir im Regen durch ein Gröllfeld bergauf. Es ist ein norwegisches Geröllfeld, d.h. es gibt keinen richtigen Weg. Alle 100 Meter steht ein angemalter Stein und man läuft von Stein zu Stein. Wir sind sehr froh, dass es regnet und nicht nebelig ist. Nebel wäre echt unpraktisch, weil wir schon unsere Augen brauchen. Oben angekommen haben wir einen tollen Blick auf ein schönes breites Tal mit See. Das laufen wir eine Weile entlang und biegen dann über ein großen Geröllfeld ins Nachbartal ab.








Hier geht es bergab und es wird immer buschiger und grüner. Es fängt wieder an zu regnen, als wir den Fluss durchqueren müssen. Der führt leider ganz schön viel Wasser. Aber wir sind ja erfahren und nach ein bisschen rumsuchen schaffen wir es auf die andere Seite. Da wollen wir hin, weil wir den Ekkertiden besuchen wollen. Das Wetter ist nicht so knorke, aber wir machen Danger Dan an. Hier oben sind wir sowieso allein, bei dem Wetter, da stören wir niemanden. Der Gipfel liegt leider in den Wolken. Wir finden zum Glück einen Zeltplatz hinter einer Felswand, die uns etwas Schutz bietet. Am nächsten Morgen können wir unser Glück kaum fassen! Wir haben gute Sicht und schießen Fotos, die sich sehen lassen können.



Der Abstieg ist sehr glitschig und nervig. Auf dem Zeltplatz in Gjora trocknen wir uns, waschen Wäsche, duschen, laden die Akkus und kochen in der Küche. Der kleine Laden hat leider keine Gaskartuschen, doch es gibt einen Korb mit alten aussortierten Kartuschen, von denen wir drei mitnehmen. Außerdem finden wir gefriergetrocknete Gerichte, die jemand aussortiert hat – Jackpot!
Am nächsten Morgen quälen wir uns durch 1000 sehr (!) steile Höhenmeter in Nebel und Regen. Der Regen wird ab jetzt unser treuer Begleiter sein und zum vorzeitigen Ende dieser Tour führen, das wissen wir aber noch nicht. Wir treffen ein norwegisches Paar, die ganz viele Pilze gesammelt haben und uns von ihrer Tour erzählen. Oben gibt es Seen, die in den Nebel verschwinden. Als wir gegen Mittag an der Gammel Stua (Hütte) ankommen beschließen wir, dass wir keinen Bock mehr haben bei diesem schlechten Wetter. Wir treffen zwei engagierte locals, die die Gasflaschen der Selbstversorgerhütte auffüllen. Wir machen einen Deal mit ihnen und dürfen umsonst in der Hütte schlafen, wenn wir draußen Holz stapeln: Win-Win! Mit Hilfe der Wise Guys stapelt sich das Holz sehr gut und es macht Spaß etwas mit den Händen zu machen. Wir erkunden unser kleines Hüttendorf und gönnen uns sehr leckeres indisches Essen, für das wir das Gas der Hütte benutzen. Die Hütte ist sehr alt, hat ganz kleine Türen, Gras auf dem Dach und wir haben sie für uns. Was für ein Luxus!














Morgends ist es immernoch etwas verregnet. Es wird ein entspannter Tag, wir laufen ein langes Tal am Fluss hoch. Es gibt ein paar Seen. Wir machen Rast an einer Mini Hütte in der wir uns aufwärmen. Es kommen ein paar deutsche vorbei, die sich auch mit rein zwängen, die Hütte ist dann voll. Wir gehen noch ein bisschen weiter über den nächsten Bergrücken und zelten bei relativ viel Wind mit Blick auf die Amotdalshytta. Von unserem Zeltplatz aus haben wir einen tollen Blick über das breite, verregnete Tal mit der Hütte. Gewitterwolken sind überall. Wir finden raus, dass das Wetter wohl schlecht bleiben soll und beschließen unsere Tour auf dem schnellsten Weg zu beenden.



Der nächste Tag wird eher type 3 fun (macht definitiv keinen Spaß in der Situation und ist auch immernoch nicht toll wenn man später davon erzählt). Es ist den ganzen Tag sehr kalt, regnet ununterbrochen und ist sehr windig. Ab dem Nachmittag wird es sehr stürmisch. Der erste Abstecher ist die Amotdalshytta, die wir schon von unserem Schlafplatz aus sehen konnten. Sie ist schön warm, groß und mit vielen Menschen drinnen, die alle keine Lust auf das Wetter haben. Wir werden vor dem Hüttenwirt auf der nächsten Hütte gewarnt und gehen nach Wasser auffüllen und Toilette weiter. Wir lassen den Gipfel aus, weil er in den Wolken ist und merken wie es langsam echt eklig wird. Der Regen und Wind kühlt uns echt aus. Es hilft auch nicht, dass wir ein paar Rinnsale durchqueren müssen, die durch den Regen zu reißenden Bächen geworden sind. Alles ist nass und kalt.
In der Reinheim Hütte schindet Paul Zeit und wir stellen uns dumm und fragen ganz genau von wann bis wann wir jetzt bleiben können ohne Geld zu bezahlen (man muss Geld bezahlen um sich in der Hütte aufzuhalten). Der Hüttenwirt ist da anscheinend sehr genau und so gehen wir kurze Zeit später wieder. Uns ist ein bisschen wärmer geworden. Das Zelt bauen wir bei Sturm und Regen auf, die steifen Finger machen es nicht leichter. Als wir im Zelt liegen sind wir heilfroh, dass es ein gutes von Hilleberg ist. Es hält uns auch bei diesem Sturm warm und trocken.


Die Nacht war auf jeden Fall die anspruchvollste des gesamten Skandinavienurlaubs für das Zelt. Am nächsten Tag beneide ich Paul um seine gute Regenjacke. Er sagt ihm ist angenehm warm. Mir eher nicht. Aber ein Ende ist ja in Sicht! Heute steigen wir ab. Es ist weiterhin sehr windig, aber der Regen hat etwas nachgelassen.
Wir nehmen noch ein letztes Highlight mit: hier leben Moschusochsen. Die sind ganz schön groß und teilweise auch ziemlich nah. Als wir zurück in den Handyempfang laufen bekommen wir ein paar offizielle Warnnachrichten. Es gab nicht nur bei uns schlechtes Wetter. Die Züge fahren nicht (irgendwo in Norwegen sind Züge entgleist, Staudämme gebrochen und Menschen gestorben). Wir werden zum Glück von einem Hamburger Paar mit dem Bulli in die nächstgrößere Stadt mitgenommen. Dort warten wir eine Viertel Stunde und bekommen dann einen Reisebus, der uns nach Trondheim bringt. Hier essen wir erstmal was, dafür hatten wir vorher keine Zeit. Wir genießen noch ein paar Tage bei Chiara und Filip bevor Paul zurück nach Deutschland fliegt und Elli wieder kommt. Ein Filmtipp zum Schluss: Asteroid City.






Das war wirklich ein tolles Abenteuer!
