Trondheim – Lit: Einmal über die Schwedische Grenze

Nicht wundern, das hier sind noch nicht veröffentlichte Beiträge von der Norwegen/Schweden Reise 2023 🙂

Nachem Tim mit Paul wandern waren und ich aus den Niederlanden zurück war ging es für uns ziemlich bald weiter, denn wir waren in ca. einer Woche mit Freuden zum Kanufahren verabredet. Nach Lit waren es etwa 300 km, was wir entspannt schaffen sollten, also starteten wir erstmal langsam. Nach 30 min ist Tim dann aufgefallen, dass er seine Jacke bei Phillip und Chiara liegen lassen hatte und wo wurde ich direkt zu meiner ersten Pause gezwungen. Mit Regenjacke im Gepäck ging es dann weiter über perfekte Straßen und durch Felder.

Nach etwas längerer Schlafplatzsuche übernachteten wir dann am Straßenrand an einer Wendebucht. Die Straße war heute in der zweiten Hälfte leider nur noch geschottert, was das Fahren direkt doppelt so anstrengend macht, aber dafür gab es auch weniger Autos. Zum Abendessen gab es ein fanciges gefriergetrocknetes Gericht mit Linsen, aber leider nur im Zelt, weil draußen lauter kleine Minifliegen waren, die einen immerzu ins Gesicht beißen.

Am nächsten Tag ging es weiter durch Felder und an schönen Seen vorbei. Uns sind auf der Strecke eine Langläufer begegnet, die auf Inlinern trainiert haben und wirklich super schnell den Berg hochgeschoben sind, die waren wirklich beeindruckend. Da wir nicht mehr in den Fjorden unterwegs waren, hatte unsere Strecke zum Glück nicht mehr so viele Höhenmeter und wir genossen die entspannten Strecken durch die Felder. Zur Nacht suchten wir uns einen super schönen Schlafplatz. Dort gab es eine Tippi-ähnliche Holzhütte, als wir jedoch die Tür öffnen wollten hat es dadrinne ganz schön gerappelt. Wir haben erstmal einen ordentlichen Schreck bekommen, Tim hat sich aber dann doch getraut und nachgesehen: In der Hütte war ein Schaf gefangen, was sich natürlich erstmal nicht rausgetraut hat, nach einigen Minuten aber doch grasen auf der Wiese stand. Auf Grund des ganzen Schafskots in der Hütte haben wir dann aber davon abgesehen, die Nacht in der Hütte zu verbringen und unser Zelt aufgebaut. Abends gab es als kleinen Treat noch Chips mit braune Butter Geschmack.

Morgens machten wir uns voller Motivation auf richtung Grenze. Wir hatten noch einen 100 Kronen Schein, den wir noch loswerden mussten und hielten an der letzten Tankstelle vor der Grenze an und investierten die umgerechnet ca. 8,50 € in Süßigkeiten, Kaffee und Cola. Nun ging es doch noch ein ganzen Stück den Berg hoch und wir freuten uns umso mehr entlich an der Grenze nach Schweden angekommen zu sein. Kurz hinter der Grenze wurde zwar schlagartig das Wetter besser und die Sonne zeigte sich von ihrer besten Seite, aber die Straßen wurden schlechter und wir mussten den ganzen restlichen Tag mit Schotter Vorlieb nehmen.

Die Nacht verbrachten wir wieder in einer Wendebucht am Straßenrand und aßen auf Grund der nervigen Minifliegen wieder im Zelt. Vor unserem Frühstück am nächsten Morgen fuhren wir nun aber noch einige Kilometer und fanden so den schönsten Frühstücksspot unserer Reise. Wir aßen in der Sonne an einem See, über dem noch der Nebel von der Nacht hing. Dieses Frühstück genossen wir in vollen Zügen und ließen danach noch ein paar Steine ditschen (Tim ist echt gut dadrin). Aber nun musste wirklich in den Tag gestartet werden und machten gut Strecke, da es viel bergab ging. Da wir fast die ganze Zeit an einem großen See langfuhren konnten wir dort immer mal wieder anhalten und die Ruhe genießen, bevor es auf eine doch recht große Stradße ging und wir mit Gegenwind konfrontiert waren. Im nächsten Ort (Järpen) erholten wir uns bei einer Zimtschnecke und beschlossen die restlichen 60 km dieser Straße zu skippen und mit dem Zug zu fahren. Abends waren wir dann also schon in Krokom und hatten einen netten Schlafplatz am Fluss.

Weil wri so gloreich 60 km übersprungen hatten sind wir am nächsten Tag nur noch ca. 30 km unterwegs gewesen und in Lit angekommen. Wir haben dort direkt schon auf dem Campingplatz übernachtet, bei dem wir auch die Kanutour für den Übernächsten Tag gebucht hatten. Der Platz war echt super und die Sonne hat nochmal alles gegeben, so konnten wir nochmal alle unsere Klamotten waschen und trocken.

Den nächsten Tag ging es dann nach Östersund zum Einkaufen für unsere Kanutour. Wir verbrachten dort einen richtig schönen Tag, mit Burger essen, in Kino gehen und zu Lidl einkaufen, was nach Norwegischer Auswahl und Preisen eine echte Wohltat war. Spät Abends warteten wir dann noch auf die anderen am Campingplatz, um am nächsten Tag unsere Tour zu starten.

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2 Kommentare

  1. Huhu ihr drei …,das hört sich alles so spannend an😉😃…möchte aber trotzdem nicht tauschen …denn erstmal hätte ich nicht diese Ausdauer und ich bin doch lieber in meinen vier Wänden 🤣…aber ich bewundere euch dafür was ihresgleichen alles erlebt und freue mich sehr das ihr Spaß habt !!!💪🍀🍄👋passt auf euch auf und liebe Grüße von allen aus Buxtehude 🌞🌞🌞fühlt euch gedrückt Corinna

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